Pflanzenheilkunde

"Kurz vorgestellt: die Kastanie"

kastanieEngl.: horse chestnut
Franz.: Marronier d ´Inde sur
Lat.: Aesculus hippocastanum

kastanie 2

Die Rosskastanie wächst weit verbreitet in Europa, Nordafrika und in Kleinasien. In Indien werden die Bäume ebenso kultiviert. Die nahrhaften Früchte wurden lange schon als stärkendes Viehfutter in der Pferdehaltung eingesetzt. Die Rösser wurden fit und ihr Husten heilte schneller ab.
Das genaue Forschen nach den Inhaltstoffen führte zum „Aha“ Effekt. Heute weiß man, dass vor allem die braunen Früchte in der stacheligen Schale wirksame Bestandteile enthalten. Der positive Einfluss auf den Kreislauf und die Blutgefäße (Venen) hat sich bestätigt.

• Lokale Wasseransammlungen im Gewebe werden verringert
Schweregefühl der Beine reduziert
Wadenkrämpfe und Brennen in den Beinen gelindert
Blutergüsse werden aufgelöst
Hämorrhoiden werden verhindert
Schwellungsgefühl von Hand und Arm nach dem Aufwachen lässt nach

Bei chronischen Beschwerden sollte das Rosskastanienextrakt über mehrere Monate eingenommen werden. Die Anwendung von Salbe, Gel oder Venenspray mit den Inhaltstoffen der Kastanie beschleunigt den Effekt.

Das Motto: Diese „Rosskur“ lässt uns mit leichtem Fuß die Sommerwiese durchwandern!


Wir beraten Sie gerne!

WICHTIGER HINWEIS:
Trotz der guten Wirksamkeit von Pflanzen/Zubereitungen aus Pflanzen und der ausführlichen Beratung, die Sie in unserer Apotheke erhalten, möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Anwendung von und die Information über diese keine ärztliche Behandlung und Beratung ersetzen!

 

Pflanzenheilkunde

Pflanzen wurden seit jeher als Heilmittel verwendet - egal ob frisch oder getrocknet, ob die ganze Pflanze oder nur Teile, wie etwa die Blüten. Über den ganzen Globus verteilt haben sich die verschiedensten Lehren über ihre Anwendungen entwickelt.

Wussten Sie zum Beispiel, dass der berühmte Steinzeitmensch „Ötzi
einige Heilkräuter in seinem Gepäck hatte? IngwerIngwer 2

In Indien entwickelte sich die Heilkunst Ayurveda, bei der uns auch bekannte Pflanzen, wie Ingwer, Aloe oder Sandelholz verwendet wurden. Etwa gleichzeitig begann sich die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) mit ihrer Pflanzenlehre immer weiter zu etablieren. In Ägypten wurden Myrrhe, Thymian und Wacholder verwendet und in der griechischen Antike befassten sich bedeutende Köpfe namens Pythagoras, Hippokrates und Theophrast mit den Geschenken aus der Natur.

 WacholderDer persische Wacholder 2Mediziner Avicenna brachte den Wissensschatz über tropische Arzneipflanzen bis nach Europa. Hildegard von Bingen etablierte die Traditionell Europäische Medizin (TEM) im mittelalterlichen Europa. Paracelsus gilt als einer der bedeutenden Wegbereiter der Naturheilkunde und als Vater der Spagyrik („Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken“).
Viele Koryphäen, wie zum Beispiel Christoph Wilhelm Hufeland, Johann Gottfried Rademacher, trugen Wissen über Arzneipflanzen, deren Bedeutung, Wirkungen und Anwendungen zusammen.

Heute können wir aus diesem immensen Wissensschatz schöpfen und auf eine jahrtausend-lange Erfahrung zurückblicken. Die seit jeher bekannten, traditionellen Anwendungen werden mittlerweile mit wissenschaftlichen klinischen Studien belegt und bilden eine essenzielle Disziplin in Medizin und Pharmazie. Für jede Lebenslage, sowie für jedes Lebensalter bietet die Naturheilkunde enormes Potential.

Besuchen Sie uns in der Apotheke zur hl. Elisabeth, wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen gerne Ihre persönliche Teemischung zusammen!